projekte

Lindenforum, Gummersbach

Neben der Hauptnutzung als Mensa, dient der Neubau des Lindenforums auch als Kulturforum für das Stadtquartier.

Die Mensa mit Ganztagsräumen wurde für die beiden Standorte der Schule – Grotenbach-Gymnasium und Gymnasium Moltkestraße – im Zuge der Einführung des Ganztagsbetriebs und des damit einhergehenden Bedarfs an Mittagstischangebot und Betreuungsmöglichkeiten für die Mittags- und Nachmittagszeit geplant. Die Erweiterung des Angebots der Schule wirkte sich auch auf das unmittelbare Umfeld aus und so entwickelte sich das Lindenforum zum Bildungs-, Familien- und Kulturzentrum für die Bewohner Gummersbachs.

Schule bauen

Bauvorhaben

Neubau einer Mensa mit Ganztagsräumen

Bauherr:in

Stadt Gummersbach

Standort

Moltkestraße 50, 51643 Gummersbach

Bauvolumen

BGF: 1.182 m², BRI: 5.645 m³

Leistungsphasen

2-9

Zur Dokumentation des Schulbaupreises NRW 2018 der Architektenkammer NRW Zum Imagefilm des Lindengymnasiums

Projektdaten

Bauvorhaben

Neubau einer Mensa mit Ganztagsräumen

Bauherr:in

Stadt Gummersbach

Standort

Moltkestraße 50, 51643 Gummersbach

Bauvolumen

BGF: 1.182 m², BRI: 5.645 m³

Leistungsphasen

2-9

Wettbewerb

10/2013, 1. Preis

Bauzeit

06/2015-08/2016

Auszeichnung

Schulbaupreis NRW 2018

Zur Dokumentation des Schulbaupreises NRW 2018 der Architektenkammer NRW Zum Imagefilm des Lindengymnasiums

Städtebau

Der Neubau fügt sich zentral zwischen die beiden Gymnasien an der Moltkestraße ein und bildet die südliche Fassung des neuen Schulcampus. Der eingeschossige Baukörper setzt sich aus drei verschieden hohen Gebäudeteilen – Speisesaal, Foyer und Freizeitraum – L-förmig zusammen.

Die Lage am Hang erfordert eine Verbindung der Höhenniveaus für die Erschließung. So ist dem Eingang an der Moltkestraße ein Platz vorgelagert, der sich mit ansteigender Topografie zum Straßenraum zu einer Freitreppe mit Sitzstufen entwickelt. Der nördlich anschließende Pausenhof bietet mit seinen zwei Ebenen, die durch Treppen miteinander verbunden sind, vielfältige Aufenthaltsqualitäten.

Architektur

Das Lindenforum wird über ein zentrales Eingangsfoyer erschlossen, das als Ort des Austauschs und der Kommunikation die unterschiedlichen Nutzungsbereiche des Forums verbindet.

Nördlich des Foyers gliedert sich der Freizeitraum an. Die Mensa befindet sich im östlichen Gebäudeteil. Beide Räume sind als große Kuben ablesbar und öffnen sich jeweils zu den Längsseiten mit großformatigen Fensterfronten, die verschiedenste Blickbeziehungen und natürliches Tageslicht für die Nutzungen im Inneren bieten.

Der Freizeitraum kann unabhängig von der Mensa genutzt werden. Entweder als eine große flexible Zone oder durch mobile Trennwände in drei Einheiten geteilt, um mehrere Aktivitäten parallel zu ermöglichen.

Die Mensa lässt sich durch die flexible Gebäudestruktur in kleinere Bereiche teilen, aber auch öffnen und für große Veranstaltungen nutzen. Neben der Mittagsverpflegung mit 240 Sitzplätzen in zwei Schichten für 400 Schüler ist die Mensa ein Ort an dem Kultur- Bildungs- und Medienprojekte stattfinden können.

Nach Norden besteht ein barrierefreier Anschluss zum Pausenhof, nach Süden bietet die Lage am Hang einen freien Blick auf die Sportanlagen, an der östlichen Kopfseite erweitert die Mensa ihr Flächenangebot über eine Terrasse ins Freie und nach Westen erhält der Freizeitraum mit seinen aktiven und stadtteilbezogenen Nutzungen eine einladende Transparenz zum Vorplatz. Die Offenheit der Räume zueinander und zum Pausenhof ermöglicht eine gute Orientierung und Übersichtlichkeit.

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